Kurzantwort

Ein MVZ-Relaunch benötigt ein vollständiges Inventar aus URLs, Standorten, Fachrichtungen, Teams, Formularen und externen Profilen. Vor dem Design werden Zielstruktur, Verantwortlichkeiten und Weiterleitungen festgelegt. Inhalte und Kontaktwege werden fachlich sowie organisatorisch geprüft.

Das Wichtigste in Kürze
  • Eine URL- und Inhaltsliste schützt vor unbeabsichtigten Verlusten.
  • Standort- und Fachrichtungslogik wird vor dem Design entschieden.
  • Weiterleitungen, Tracking und Formulare werden vor Veröffentlichung getestet.

Bestand vollständig erfassen

Crawls, Analytics, Search Console und interne Listen zeigen, welche Seiten existieren und genutzt werden. Auch PDFs, Teamprofile, Kampagnenziele und Terminlinks gehören ins Inventar. Ohne diese Übersicht werden wichtige Inhalte leicht übersehen.

Zielstruktur abstimmen

Fachrichtungen, Standorte, Ärzteteams und Leistungen benötigen eine nachvollziehbare Beziehung. Medizinische Leitung, Standortmanagement, Marketing und IT sollten die Struktur gemeinsam freigeben. Eine rein visuelle Sitemap reicht nicht.

Inhalte verantwortlich migrieren

Jede Seite erhält eine Entscheidung: übernehmen, aktualisieren, zusammenführen oder entfernen. Fachliche Prüfung und Zuständigkeit werden dokumentiert. Alte Texte sollten nicht ungeprüft in ein neues Layout verschoben werden.

Technik und Weiterleitungen testen

Alte URLs werden auf passende neue Ziele geleitet. Formulare, Terminportale, Telefonnummern, strukturierte Daten und Consent-Logik werden in einer Testumgebung geprüft. Auch mobile Nutzung und Barrierefreiheit gehören zur Abnahme.

Nach dem Start beobachten

Fehlerseiten, Indexierung, Rankings, Kontaktaktionen und Rückfragen werden in den ersten Wochen eng kontrolliert. Ein priorisierter Maßnahmenplan verhindert hektische Einzeländerungen. Der Relaunch endet nicht am Veröffentlichungstag.

Checkliste für die Umsetzung

  1. Ausgangslage und wichtigste Fragen der Zielgruppe dokumentieren.
  2. Fachliche, rechtliche und technische Anforderungen gemeinsam prüfen.
  3. Den größten Informations- oder Prozessengpass priorisieren.
  4. Verantwortliche und einen klaren Freigabeprozess festlegen.
  5. Wirkung prüfen und Inhalte regelmäßig aktualisieren.

Häufige Fragen

Was ist der sinnvollste erste Schritt?

Beginnen Sie mit einer Bestandsaufnahme und priorisieren Sie den größten Informations- oder Prozessengpass.

Wie bleibt die Umsetzung aktuell?

Definieren Sie verantwortliche Personen, überprüfbare Quellen und einen festen Review-Rhythmus.

Gilt das für jede Praxis?

Die Grundprinzipien sind übertragbar. Die konkrete Umsetzung hängt von Fachgebiet, Angebot, Zielgruppe und Datenverarbeitung ab.

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